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Entwicklung und Name

Im Jahr 2006 wurden die drei bis dahin an verschiedenen Standorten bestehenden Kleinklassen für Erziehungshilfe in Erbach zusammengeführt und um eine zusätzliche Klasse erweitert.

Zudem wurden die anderen Bausteine „Beratungsambulanz e&sE“ und die Dezentrale Schule für Erziehungshilfe unter einem „Dach“ zusammengeführt. 
Es entstand das „Zentrum für Erziehungshilfe“ mit dem „Mutterhaus“ in Erbach. Ein Jahr später folgte die Erweiterung mit Klassen für kranke Schülerinnen und Schüler. 
Bis zum 1.2.2014 war auch die Tagesklinikschule der Vitos-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Außenstelle Höchst, ein Baustein der Brückenschule. 
Unser Wunsch war es, für das ZEH = „Zentrum für Erziehungshilfe“ einen Schulnamen und nicht nur einen Arbeitstitel zu erhalten. Dies war auch der Wunsch vieler Eltern und Schülerinnen und Schüler. Im Jahr 2009 gelang es uns, unserer Schule einen Namen zu geben. Nach vielen Überlegungen entschieden wir uns mit Genehmigung des Schulamtes und des Kreises für den Namen „Brückenschule“. 
Seit 2012 sind wir unter diesem Namen auch ein Sonderpädagogisches Beratungs- und Förderzentrum.
Bei der Entscheidung für den Namen „Brückenschule“ ging es uns nicht darum, damit eine geografische Lage zu benennen, sondern um die Symbolik der Brücke. 
Rein technisch betrachtet hat eine Brücke die Funktion, zwei Punkte, die durch ein Hindernis getrennt sind, miteinander zu verbinden. Wir sehen im Symbol der Brücke für uns als Brückenschule die Bedeutung einer verbindenden Funktion, mit der wir dabei helfen können, Hindernisse zu überwinden. Wir sind Bindeglied zwischen allgemeiner Schule, Schülerinnen, Schülern und Eltern und versuchen unseren Schülerinnen und Schülern Brücken zu bauen, hin zur erfolgreichen Inklusion. 
Eine Beschulung in der Brückenschule ist daher keine Einbahnstraße oder Sackgasse, sondern eine Brücke, die in beide Richtungen begangen werden kann. Wie tragfähig unsere Brücke sein wird, hängt natürlich von vielen Faktoren ab. 
Wir versuchen als Förderschule und als Sonderpädagogisches Beratungs- und Förderzentrum auf diese Faktoren Einfluss zu nehmen und die Schülerinnen und Schüler, Eltern und allgemeinen Schulen zu unterstützen, dass diese Brücken stabil und tragfähig werden.