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Rückschulung

Die Brückenschule versteht sich als Durchgangsschule mit dem Auftrag, die Schülerinnen und Schüler während ihrer Zeit an der Brückenschule von Beginn an darauf vorzubereiten, wieder am Regelunterricht einer allgemeinen Schule teilzunehmen. Perspektivisch bedeutet das, dass jede Schülerin/jeder Schüler nach einer Zeit von ungefähr zwei Jahren an eine allgemeine Schule zurückgeschult werden soll.
Die Schülerinnen und Schüler lernen und üben Verhaltensweisen ein, die sie benötigen, um im System der allgemeinen, inklusiven Beschulung zu bestehen und dort ihre erlern-ten Kompetenzen weiter auszubauen. Zu einem gelingenden Prozess der Vorbereitung auf eine inklusive Beschulung ist eine Beteiligung der Erziehungsberechtigten unumgänglich. Eine intensive Elternarbeit gehört daher ebenso zu unserem Selbstverständnis. So individuell jedes Kind ist, so individuell gestalten sich bei unseren Schülerinnen und Schülern die unterschiedlichen Phasen während ihres Aufenthaltes an der Brückenschule. 
Am Ende einer Beschulung steht in der Regel der Prozess der Rückschulung, bei dem ein möglichst „sanftes Übergleiten“, zurück an die Stammschule, ermöglicht werden soll. Unser umfassendes und erfolgreiches Rückschulungskonzept ist in dieser Form an der Brückenschule einzigartig. 

Die Kinder werden von erfahrenen Rückschulungskräften begleitet und schrittweise in die neue Klasse einer Grundschule eingegliedert.