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ETEP

Unser gesamtes Kollegium arbeitet nach dem ETEP Konzept (Entwicklungstherapie/ Entwicklungspädagogik nach Mary M. Wood). 
Die theoretischen Grundlagen gehen zurück auf verhaltenstheoretische, psychodynamische und humanistisch-psychologische Ansätze. Die vier wichtigsten Grundprinzipien des Programms beziehen sich wesentlich auf die Einstellung der Erwachsenen, die für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen verantwortlich sind:

  • Den Blick auf Stärken richten 
  • Der Entwicklungslogik folgen
  • Freude und Erfolg gewährleisten
  • Für bedeutsame Erfahrungen sorgen
Die über die Diagnostik mit Hilfe des ELDiB ermittelten Lernziele sollen im Unterricht erreichbar sein. Das bedeutet für die Unterrichtsplanung, dass 
  • im Unterricht Themen behandelt werden, die den Schülerinnen und Schülern Identifikationsmöglichkeiten bieten und ihre sozial-emotionalen Anliegen treffen.
  • motivierende Unterrichtsmaterialien gewählt werden.
  • Unterrichtsformen/-aktivitäten gewählt werden, die das Erreichen der Förderziele möglich machen. 
Generell ist bei Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf im emotional-sozialen Bereich eine äußere Strukturierung ein entscheidendes Gestaltungselement, da es diesen Kindern in der Regel an innerer Sicherheit und Struktur mangelt. Dies berücksichtigen wir grundsätzlich bei der Gestaltung des Unterrichts. Wichtig ist hier jedoch, dass die Rolle der Lehrkraft und die Struktur der jeweiligen Ent-wicklungsstufe angepasst sein müssen: 
  • Zeitliche Struktur (Z.B. in Form von Tagesplänen, Ritualen, systematischem Wechsel der Aktivitäten)
  • Räumliche Struktur (Klare definierte Bereiche für bestimmte Aufgaben/Abläufe) 
Wesentliche Aspekte des Unterrichts sind: 
  • Rhythmisierung
  • Rituale (Erzählkreis, Frühstück, Reflexionsphasen…)
  • Häufige Phasenwechsel 
  • Unterschiedliche Sozialformen
  • Einsatz vielseitiger Medien 
  • Innere und äußere Differenzierung Das Unterrichtsmaterial ist so gestaltet, dass die Schülerinnen und Schüler zur aktiven Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand angeregt werden. Um das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln zu können, ist es notwendig, dass die Aufgaben dem Leistungsstand der einzelnen Schülerin/des einzelnen Schülers angepasst sind.